Von Inspiration, Moods und Brandingbildern

Eine Frau betrachtet PostIts an der Wand

Für mich gibt es zwei verschiedene Arten, wie ich zu meinen Motiven komme. Die eine kommt von innen und die andere von außen. Vielleicht kennst du das auch. Manchmal habe ich ein Bild im Kopf und weiß direkt wie ich es umsetzen möchte. Es kann sogar sein, dass es sich wie ein Gefühl anfühlt und aus dem Bauch herauskommt. Wenn das so ist, dann weiß ich, ich muss da und dort hingehen und finde dann mein Motiv. Das Innere leitet mich quasi.

Wenn ich eine Reportage fotografiere, dann ist das anders. Dann reagiere ich in den meisten Fällen auf das Außen, z.B. indem ich mich konkret auf die Suche nach Motiven mache. Wenn ich für Kunden und beispielsweise für Webseiten fotografiere, dann arbeite ich auch gerne mit Beispielbildern oder Moods. Mood heißt übersetzt Stimmung und in Gestaltungskreisen bezeichnet man mit Moods Beispielbilder, die für eine gewünschte Stimmung stehen.

Ein Moodboard besteht dann aus Bildern, die eine bestimmte Atmosphäre und Ästhetik bestimmen. Gerade in der Zusammenarbeit mit Kunden, mag ich die Arbeit mit Moods sehr, sehr gerne. Auf diese Weise kann ich mich mit dem Kunden auf bestimmte Motive und eine bestimmte Bildsprache verständigen und ein Shooting sehr viel besser planen.

Wichtig bei der Motivfindung ist nicht nur, dass die Bildsprache und die Ästhetik passt. Ebenso relevant ist, welche Zielgruppe angesprochen und wo und wie die Bilder eingesetzt werden sollen. Ich habe hier mal zwei Beispiele für Brandingbilder für dich.

Carla ist Projektmanagerin, Business Analystin und Dozentin. Sie arbeitet vor allem in der Versicherungsbranche. Bei ihren Bildern war uns wichtig, dass ihre positive Ausstrahlung und kommunikative Art zur Geltung kommt. Für ihre Webseite brauchte sie Motive, die sie bei ihrer Arbeit und ihren Aufgaben zeigen. Alle Bilder sind im Querformat fotografiert. Für den Header auf ihrer Webseite brauchten wir sogar extra schmale Querformate im Verhältnis 3×1. Die Moods, die wir für die Shooting Planung verwendet haben, kann ich leider nicht zeigen. Aber hier ist das Ergebnis, das auf jeden Fall selber auch als Moodboard funktioniert.

Moodbilder Beispiele
Moodboard Beispiel anhand von Carlas Bildern | zebra-pm.de/

Feli ist Kommunikationsdesignerin. Sie möchte mit ihrer Webseite andere Freiberufler*innen ansprechen. Auch bei ihr war ein Bezug zu ihrer Tätigkeit wichtig. Feli habe ich in einem Umfeld fotografiert, dass für sie Inspiration und Kreativität bedeutet. Neben Emotionalität und Nahbarkeit sind das die Punkte, die bei ihr im Vordergrund stehen.

Brandingbilder kreativ
Moodboard Beispiel anhand von Felis Bildern | imjuli-design.de/

Wenn Du nicht weißt, was zu dir am besten passt, dann schau erst mal, was dir persönlich gefällt und mit welcher Art von Bildern du dich identifizieren kannst. Ich würde dann auch erst Mal einfach nur sammeln und im nächsten Schritt gucken, welche Bilder am besten zueinander passen und so eine Richtung und eine Bildästhetik bestimmen.

Hier sind für dich ein mal die wichtigsten Fragen zusammengefasst:

    1. Welche Bilder gefallen dir?
    2. Welche Bilder sprechen deine Zielgruppe an?
    3. Mit welcher Bildsprache kannst du dich identifizieren?

 

Ich hoffe, dass dich diese beiden Ansätze inspirieren können.

In jedem Fall zeigen sie, wie unterschiedlich Businessbilder und Selbstdarstellungen sein können. Es gibt hier kein Richtig oder Falsch. Hier ist nur wichtig, dass die Bilder zu dir und deiner Zielgruppe passen.

Schreib mir doch einfach, wenn du gerne noch mehr Unterstützung haben möchtest. Ich würde dir liebend gerne dabei helfen, eine für dich passenden Bildwelt zu erarbeiten.